+49 (040) 430 00 25 info@why-not.org

Hussam Al Zaher hat in seinem Heimatland Syrien Politik studiert, arbeitete später als Journalist bis zu seiner Flucht nach Deutschland, wo er im Februar 2017 sein eigenes Onlinemagazin gründete. In dem folgenden Interview erzählt Hussam Al Zaher von den Unterschieden zwischen dem deutschen und dem syrischen Journalismus, von zensierter Berichterstattung, von eingeschränkter Pressefreiheit und von seiner Funktion als Chefredakteur beim Flüchtling Magazin.

Um die aktuelle Situation in Syrien zu verstehen, muss man sich intensiv mit der Geschichte des Landes auseinandersetzten. In diesem ausführlichen Gespräch erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Freien Deutsch-Syrischen Gesellschaft Hamburg, Dr. Hassan Ied, die politischen und historischen Zusammenhänge in Syrien. Er beschreibt einen besorgniserregenden und alarmierenden Zustand in seinem Heimatland, in dem die Gewalt einfach nicht enden will.

Der studierte Theologe Markus Endlich arbeitet als Pastor in der City Church Hamburg. Sophie Martin traf ihn zum Interview und sprach mit ihm über die Bedeutung des Begriffes Frieden, über die Relation von Frieden und Religion und die Praktizierung von Frieden im alltäglichen Leben.

Unsere Bloggerin Sophie Martin traf den iranischen Oppositionspolitiker zum Interview und sprach mit ihm über die von ihm mitgegründete Partei der Muslimischen Volksrepublik, über Irans Medien und die Menschenrechtslage im Land.

Nun ist es soweit: Das Sommerfest im Karolinenviertel kann beginnen! Es ist Samstag, der 22. Juli kurz nach 13 Uhr und im why not? Café in der Markstraße herrscht ein lebendiges, leicht hektisches Treiben. In der Küche finden die letzten Vorbereitungen für den internationalen Food Market statt, man hört Töpfe und Geschirr klappern, der Ofen und der Herd sind an, es ist warm, ein klein wenig stickig.

Ardalan Razavieh ist zweiter Vorsitzender des Hamburger Kulturverein Diwan, der sich für Deutsch-Iranische Begegnungen stark macht. In dem folgenden Gespräch erzählt Ardalan Razavieh von den Besonderheiten der iranischen Kultur, von Musik, Literatur und der persischen Filmszene. Er gibt Einblicke in das alltägliche Leben im Iran, thematisiert die Situation der Frauen und erklärt, warum der Islam so wichtig für die Iraner ist.

Alireza Deris kam vor zwei Jahren aus der iranischen Stadt Abadan nach Deutschland. In dem folgenden Gespräch erzählt er von seiner Leidenschaft für die Musik, von seinem Wunsch nach Demokratie und Meinungsfreiheit in seinem Heimatland und von den Unterschieden zwischen dem Leben im Iran und hier in Deutschland.

Two years ago Alireza Deris came from the Iranian city Abadan to Germany. In the following conversation he talks about his passion for music, about his wish for democracy and freedom of opinion in his home country and about the differences between life in Iran and here in Germany.

Der Iran blickt auf turbulente Jahrzehnte zurück: Kam es zunächst in den 60er Jahren unter Schah Mohammed Reza zu einer klaren Annäherung an westliche Strukturen, so wurden diese im Zuge der Islamischen Revolution durch Ayatollah wieder umgeworfen. Doch auch aktuell kommt es vermehrt zu Spannungen im Land. Erst am 7. Juni dieses Jahres verübte der IS Anschläge auf das Parlament sowie das Mausoleum Ayatollah Chomeinis in Teheran. Und auch in die gegenwärtige Krise um das Emirat Qatar ist der Iran involviert. Es geht um Terrorismusvorwürfe, Macht, Einfluss und Geld.