Unser Leitbild
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Auftrag

„why not? - Das internationale Diakoniecafé“ fördert die Integration von Menschen jeglicher Herkunft als interkulturelle Gemeinschaft  und dient damit dem Auftrag Jesu Christi, Liebe und Versöhnung zu leben.

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Leitbild

Wie leben wir unseren Auftrag?

1. Unsere Motivation – Mission und Diakonie
why not" ist eine diakonische Einrichtung und sieht sich als Teil der Sendung Jesu nach Joh. 20,21: Jesus sagt: „Friede sei mit euch! Wie mein Vater mich gesandt hat, so sende ich euch.“ Durch die helfende Tat und das helfende Wort bringt why not? die verbindende Liebe Jesu im sozialen Brennpunkt in der Hamburger Stadtmitte (Karolinenviertel) zum Ausdruck.

2. Für why not? steht die uneingeschränkte, unantastbare Würde des Menschen im Vordergrund.
Jeder Mensch ist unabhängig von seiner Herkunft, seiner Hautfarbe, seiner Bildung, seines sozialen Standes, seiner körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit von Gott geschaffen und geliebt.
why not? ist eine interkulturelle Gemeinschaft, in der sich jeder Mensch mit seinen Stärken und Schwächen willkommen und angenommen erfährt.

3. why not? gestaltet Multikulturalität und interkulturelles Miteinander
Das Interesse Gottes an allen Völkern, die Liebe Gottes zu allen Menschen veranlasst why not?, Multikulturalität mitzugestalten. Indem wir uns den Menschen aus anderen Ländern und Kulturen zuwenden, verwirklicht why not? das Interesse Gottes an allen Völkern.
Die vielfältige und kulturübergreifende Gemeinschaft in der neuen Welt Gottes will why not? in unserer Wirklichkeit durch kleine Schritte umsetzen.
why not? ist ein Ort, an dem durch gemeinsames Lernen, Arbeiten und Feiern ein interkulturelles Miteinander gelebt werden kann.

4. why not? verwirklicht ein Leben in Liebe und Versöhnung
why not? verwirklicht als interkulturelle Gemeinschaft den Auftrag Gottes, allen Menschen ein Leben in Liebe und Versöhnung anzubieten.

5. why not? fördert Integration

Integration ist die „Wiederherstellung eines Ganzen“ (Duden). Damit meinen wir nicht nur die gesellschaftliche Integration mit ihren besonderen kulturellen Aspekten. Integration meint für uns das „Ganz-werden“ des einzelnen von Gott geliebten Menschen. Leitbild für Integration ist die Gemeinde Jesu nach dem Neuen Testament als „Kontrastgesellschaft“, in der die mit Gott und untereinander versöhnten Menschen jeglicher Herkunft ein Gegenbild zur gesellschaftlichen Wirklichkeit darstellen.

6. why not? lebt als offene Gemeinschaft
Als Gemeinschaft auf der Grundlage des christlichen Glaubens sind wir offen für Menschen jeglicher Herkunft, um jedem in Respekt vor seiner jeweiligen Religion individuelle Hilfe anzubieten durch Begleitung, Beratung, Fürbitte usw.
Gemeinschaft leben wir und bieten sie Menschen jeglicher Herkunft an im Café während der Caféabende.
- in Form von regelmäßigen Gruppen u. Kreisen
- in Gottesdiensten
why not? fördert die Gemeinschaft der Christen, um einander im Glauben zuzurüsten und zu stärken und einander zum Leben und zur Verwirklichung unseres Auftrags zu ermutigen.

7. why not? fördert Verständigung durch Sprachförderung
why not? eröffnet Sprachräume in dreierlei Weise:
- der erste Raum ist eine gemeinsame Sprache, d.h. Verständigung zwischen Welten, nämlich Gedanken-, Handlungs-, Gefühlswelten, also zwischen kulturellen Welten
- der zweite Raum ist die Sprache der Aufnahmegesellschaft, der Alltags- und Berufswelten. Dieser Ort ist Ausgangspunkt für Handlungsfähigkeit in der neuen Verständigungswelt
- der dritte Sprachraum ist ein realer Raum - das Café, Räume, in denen der Austausch stattfinden kann und an dem die verschiedenen Welten einander begegnen können.

8. why not? bietet Rechtsberatung und allgemeine Lebensberatung
why not? bietet wöchentlich Rechtsberatung gem. dem Rechtsberatungsgesetz und allgemeine Lebensberatung an.

9. why not? nimmt Einfluss auf die politische Meinungs- und Willensbildung
why not? befindet sich in einer gesellschaftlichen Umgebung, in der zu wenig Interesse an einer gleichberechtigten Gemeinschaft von Menschen unterschiedlicher kultureller Hintergründe besteht. Durch einen offenen Raum der interkulturellen Begegnung, sowie durch Gremien- und Öffentlichkeitsarbeit beteiligt sich why not? am politischen Meinungs- und Willensbildungsprozess, um Interkulturalität verständlich zu machen und zu fördern.

10. why not? entwickelt Strukturen, die der Erfüllung des Auftrags und dem Erreichen der Ziele dienen.
why not? wird durch freiwillig geleistete Arbeit ermöglicht. Darum ist durch Koordination, Begleitung und fachliche Anleitung der ehrenamtlich erbrachten Arbeit durch angestellte Mitarbeiter eine Organisationsstruktur geschaffen worden, die durch teilzeitlich, ehrenamtlich mitarbeitende Personen gefüllt werden kann. Die Organisationsstruktur besteht aus Caféteams, den Arbeitsbereichen Schulung, Beratung und Gottesdienste.
Der Einrichtungsleiter, die Deutschkurskoordinatorin, die Gastronomieleitung
und der Leitungskreis führen die laufenden Geschäfte.

11. why not? arbeitet im Netzwerk
im Sinne seines Auftrages sieht sich why not? als Teil eines Netzwerkes von kirchlichen und politischen Gruppen und Arbeitsgemeinschaften der Migranten- und Flüchtlingsarbeit in Hamburg und darüber hinaus.